Histaminarme Süßigkeiten + Snacks kaufen | 9 verträgliche Empfehlungen

Was ist Histamin?

Histamin ist eine biologisch aktive Substanz im menschlichen Körper. Sie hat verschiedene Funktionen, darunter die Regulierung von Magensäure, die Beteiligung am Immunsystem und im Nervensystem als Neurotransmitter.

Histamin wird von Mastzellen und Basophilen gespeichert und bei jeglicher Art von Allergie freigesetzt, was zu Symptomen wie Juckreiz, Hautausschlägen und Atembeschwerden führt.

Liegt eine Intoleranz gegen histaminreiche Nahrungsmittel vor, zeigen sich die Symptome meist in Form von Magen-Darm-Beschwerden. Antihistaminika können helfen, die Allergiesymptome zu lindern.

Schnelleinstieg | Die leckersten histaminarmen Süßigkeiten + Snacks im Überblick

Weiter unten stellen wir dir unsere histaminarmen Food-Favoriten noch einmal genauer vor. Für den schnellen Einstieg kannst du dir gleich die wichtigsten Infos mit einem Klick auf den jeweiligen Produktlink besorgen.

Produkt Besonderheit Marke
Bio Medjool Datteln 1 kg Sparpack* reich an Kalium, Magnesium, Vitamin B6; ballaststoffreich; natürlicher Zucker; sehr histaminarm; ohne Zusatzstoffe Biojoy
Glutenfreier Bio-Beerenriegel mit Kokos* glutenfrei; fruchtgesüßt; ohne Zusatzstoffe; weich und saftig; speziell für histaminarme Ernährung HistaFood
Histaminarmer Bio-Proteinriegel* vegan; glutenfrei; ca. 7,7 g Protein; Reisprotein und Quinoa; ohne künstliche Zusätze; sättigend HistaFood
Weiße Bio-Schokolade ohne Sojalecithin* ohne Sojalecithin; ohne Kakao; cremige Textur; dezente Vanillenote; kompostierbare Verpackung Vivani
Kookie Cat Salzkaramell Bio-Cookies* glutenfrei; vegan; einzeln verpackt; Haferbasis; sättigend; leicht süß Kookie Cat
Histaminarme vegane Butterkekse* glutenfrei; einfache Zutaten; nah am Originalgeschmack; praktisch für unterwegs Leibniz
Roh-vegane Bio-Cracker aus Urdinkelsprossen* rohkost; bei 42°C gedörrt; mit Keimlingen; enzymreich; ohne Plastikverpackung AHO.BIO
Pistazienkerne mit Schale 1 kg* ungeröstet; ungesalzen; ca. 20 g Protein; ballaststoffreich; natürlich histaminarm KoRo
Geröstete + gesalzene Bio-Macadamianüsse* ohne Öl geröstet; 1,4% Salz; sehr fettreich; buttriger Geschmack; sättigend KoRo

Was ist eine Histaminintoleranz?

Magen-Darm-Beschwerden treten häufig bei einer Histaminintoleranz auf

Histaminintoleranz ist eine Störung, bei der der Körper Probleme hat, Histamin effizient abzubauen. Es handelt sich also nicht um eine Allergie, sondern um eine Abbaustörung. Die Symptome sind jedoch gleich bzw. ähnlich, weil der Körper auch bei klassischen Allergien mit dem Ausschütten von Histamin reagiert.

Ursachen für Histaminintoleranz

Gründe für eine Histaminintoleranz sind vor allem diese: genetische Faktoren, Medikamente, Erkrankungen.

Wenn eine Erkrankung der Auslöser ist, handelt es sich meist um eine des Magen-Darm-Trakts. Beispiele sind Reizdarmsyndrom, Leaky Gut (gestörte Darmbarriere) oder Morbus Crohn. Werden diese Krankheiten gezielt und erfolgreich behandelt, können sich die Symptome einer Histaminintoleranz erheblich verringern. Eine gemäßigte Aufnahme besonders histaminreicher Lebensmittel muss damit jedoch einhergehen.

Mögliche Symptome bei Histaminintoleranz

Histaminintoleranz kann eine Vielzahl von Körperreaktionen hervorrufen, die von Person zu Person unterschiedlich und mild bis schwerwiegend sein können. Zu den häufigsten Symptomen einer Histaminintoleranz gehören:

  1. Magen-Darm-Beschwerden
    Hierzu gehören Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen. Diese Symptome treten aufgrund der Wirkung von Histamin auf den Magen-Darm-Trakt auf.
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  2. Hautprobleme
    Juckende Hautausschläge, Rötungen und Nesselsucht können auftreten. Diese Symptome sind oft auf eine histaminbedingte Entzündungsreaktion der Haut zurückzuführen.
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  3. Kopfschmerzen und Migräne
    Einige Menschen mit Histaminintoleranz berichten über Kopfschmerzen oder Migräne, die durch den Verzehr histaminreicher Lebensmittel ausgelöst werden können.
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  4. Atemprobleme
    Histamin kann Atemprobleme wie Husten, Keuchen und Kurzatmigkeit verursachen, insbesondere bei Personen mit asthmaähnlichen Symptomen.
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  5. Herz-Kreislauf-Symptome
    Dies kann Schwindel, niedriger Blutdruck und beschleunigter Herzschlag bis zu Herzrasen umfassen.
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  6. Neurologische Symptome
    Einige Menschen leiden an neurologischen Symptomen wie Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Nervosität/Unruhe und Reizbarkeit.

Sollten schwerwiegende Symptome wie etwa Atemnot und Herzrasen (zu) stark werden, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. In besonders schlimmen Fällen hilft nur noch der Gang in die Notaufnahme.

Ist Histaminintoleranz heilbar?

Histaminintoleranz selbst ist in der Regel nicht heilbar, ABER sie kann gut behandelt und die Symptome deutlich reduziert werden. Die Therapie konzentriert sich vor allem auf die Vermeidung von histaminreichen Lebensmitteln und parallelem Aufbau eines gesunden, starken Magen-Darm-Trakts.

Was tun gegen Histaminintoleranz?

Es ist wichtig zu beachten, dass die Behandlung von Histaminintoleranz individuell angepasst werden sollte, da die Schwere der Symptome und die Auslöser von Person zu Person variieren können.

Die enge Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Ernährungsberater ist entscheidend, um die bestmögliche Strategie zur Bewältigung der Histaminintoleranz zu entwickeln.

Im Allgemeinen gelten jedoch diese Tipps:

  • Vermeidung histaminreicher Lebensmittel
    Menschen mit Histaminintoleranz sollten Lebensmittel und Getränke meiden, die reich an Histamin sind, die Freisetzung von Histamin im Körper fördern oder den Abbau hemmen können. Dazu gehören vor allem gereifte oder fermentierte Lebensmittel, Alkohol, Essig, bestimmte Konservierungsmittel und einige Nahrungsergänzungsmittel.
  • Diätplan
    Eine individuelle Diätplanung mit einem Ernährungsberater kann sehr hilfreich sein, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und dennoch histaminarm ist.
  • DAO-Enzympräparate
    Einige Menschen mit Histaminintoleranz verwenden DAO-Enzympräparate, um den Histaminabbau zu unterstützen. Dies sollte jedoch unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Symptomatische Behandlung
    Bei akuten Symptomen wie Magen-Darm-Beschwerden oder Hautproblemen können Antihistaminika oder andere symptomatische Medikamente eingenommen werden.
  • Ursachenforschung
    Es ist wichtig, die zugrunde liegende Ursache der Histaminintoleranz zu ermitteln, insbesondere wenn sie auf bestimmte Erkrankungen oder Medikamente zurückzuführen ist. In solchen Fällen kann die Behandlung der Grunderkrankung dazu beitragen, die Histaminintoleranz deutlich zu lindern.

Histaminarme Süßigkeiten & Snacks kaufen | Liste + Empfehlungen

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Menschen mit Histaminintoleranz zwar auf ein paar Lebensmittel verzichten oder diese wirklich nur in kleinen Mengen verzehren sollten, es aber dennoch histaminarme Lebensmittel gibt, die richtig gut schmecken.

Unsere TOP 9 hiervon stellen wir dir im Folgenden kurz vor. Jedes Produkt kannst du direkt bestellen, auf Basic-Lebensmittel wie Obst und Gemüse gehen wir an dieser Stelle nicht ein. Der Fokus liegt vielmehr auf Convenient-Produkten, die gleich gegessen werden können – also perfekt für unterwegs.

Histaminarme Süßigkeiten

Bei Süßigkeiten solltest du besonders vorsichtig sein, da viele Sweets histaminreiche oder histaminfördernde Inhaltsstoffe enthalten können. Dazu gehören Schokolade, Kaugummi, Bonbons, Fruchtgummis, Lakritz, Nüsse in Schokolade, Eiscreme und Desserts mit Früchten.

Schau bei diesen Süßigkeiten immer genau auf die Zutatenliste, verzichte im Zweifel oder nimm nur eine kleine Menge davon zu dir. Bei diesen 5 kannst du dagegen beherzt zugreifen.


1. Bio Medjool Datteln 1 kg Sparpack

Histaminarme Bio Medjool Datteln

Diese Bio-Datteln von Biojoy sind nicht nur superlecker, sondern auch nahrhaft und gesund. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kupfer und Vitamin B6. Zudem enthalten sie Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, und Antioxidantien, die Zellschäden reduzieren und das Immunsystem stärken.

Und das Beste: Sie sind sehr histaminarm und machen Betroffenen in der Regel keinerlei Probleme – auch bei größeren Verzehrmengen. Falls du Datteln nicht magst, aber Lust auf andere Trockenfrüchte hast, bieten sich alternativ Aprikosen, Feigen und Äpfel an. Achte jedoch immer darauf, dass es sich um Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe handelt.


2. Glutenfreier Bio-Beerenriegel mit Kokos, HistaFood

Empfehlung: Glutenfreier Bio-Beerenriegel von HistaFood

Der Bio-Beerenriegel von HistaFood ist speziell für Menschen mit Histaminintoleranz und empfindlicher Verdauung entwickelt. Er setzt konsequent auf eine klare, reduzierte Rezeptur.

Gesüßt wird vor allem mit Früchten, zudem sind glutenfreie Haferflocken, pflanzliche Öle sowie ausgewählte Beerenbestandteile enthalten. Auf klassische Zusatzstoffe, künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe wird vollständig verzichtet.

Die Konsistenz ist angenehm weich und leicht saftig, aber stabil genug für unterwegs. Im Vergleich zu herkömmlichen Müsliriegeln fällt der Preis etwas höher aus, was sich jedoch durch die spezielle Ausrichtung, die Bio-Qualität und die sorgfältige Auswahl der Zutaten erklärt. Geschmacklich steht vor allem die fruchtige Beerennote im Vordergrund, ohne übertriebene Süße – rundherum sehr lecker!


3. Hitaminarmer Bio-Proteinriegel mit natürlichen Zutaten, HistaFood

Hitaminarmer Bio-Proteinriegel mit natürlichen Zutaten, HistaFood

Dieser Bio-Proteinriegel stammt ebenfalls von HistaFood und ist nicht nur histaminarm, sondern auch vegan, laktose- und glutenfrei

Als Basis dienen glutenfreie Hafervollkornflocken, kombiniert mit Kürbiskernpaste, Reisprotein und gepufftem Quinoa. Gesüßt wird hauptsächlich über Reissirup, klassischer Haushaltszucker kommt nicht zum Einsatz.

Die Konsistenz ist eher kompakt und leicht chewy, dabei aber nicht trocken. Durch die Kombination aus Hafer, Fettanteil und Protein wirkt der Riegel deutlich sättigender als klassische Frucht- oder Müsliriegel. Geschmacklich geht er in eine leicht nussige, süß-salzige Richtung mit dezenter Körnigkeit durch die Zutatenstruktur.

Ein zentraler Unterschied zu vielen Proteinriegeln: Die Proteinquelle ist rein pflanzlich und vergleichsweise „clean“ gelöst, ohne typische Zusatzstoffe wie künstliche Süßstoffe, Aromen oder Isolat-Mischungen. Insgesamt enthält ein Riegel rund 7,7 Gramm Protein und liefert zusätzlich Ballaststoffe.


4. Weiße Bio-Schokolade ohne Sojalecithin, Vivani

Weiße Schokolade ohne Histamin

Damit Schokolade einen cremigen Schmelz hat und alle Komponenten zu einer homogenen Masse verbunden sind, führt man ihr in der Regel Sojalecithin zu. Dieser Lebensmittelzusatzstoff, der aus Sojabohnen gewonnen wird, ist nicht per se ungesund, wird jedoch von vielen Menschen mit Histaminintoleranz nicht gut vertragen.

Die Bio-Schokolade von Vivani mit zarter Vanille-Note zählt zu den wenigen Tafeln, die ohne Sojalecithin auskommt und dennoch sehr lecker und cremig ist. Wichtig außerdem, die Schokolade enthält keinen Kakao (sehr histaminhaltig) und nachhaltig ist das Produkt auch noch. Die Verpackung besteht aus Pappe und einer biobasierten Folie, die auf dem Kompost verrotten kann.


5. Kookie Cat Salzkaramell Bio-Cookies
Cookie Kat Kekse Salzkaramell Mandel

So wie jedes andere Lebensmittel auch, sind die Cookies von Kookie Cat nicht komplett frei von Histamin, aber sie enthalten nur kleine Mengen davon und sind sehr lecker.

Die umweltfreundliche Verpackung enthält 12 Kekse, die einzeln verpackt sind und sich perfekt als schneller Snack für unterwegs eignen. Sie sind gluten- und sojafrei, zertifiziert bio und vegan.

Sie bestehen hauptsächlich aus glutenfreien Haferflocken sowie Cashewnüssen, gesalzenen karamellisierten Mandeln, Kokosblütensirup und Kokosöl. Sie schmecken dezent süß und sättigen durch den hohen Anteil an Haferflocken richtig gut. Große Empfehlung!


6. Histaminarme, vegane Butterkekse von Leibniz

Glutenfreie, vegane, histaminarme Butterkekse von Leibniz

Diese Version des Leibniz-Klassiker kommt ohne Gluten und tierische Inhaltsstoffe aus. Das macht den Keks nicht automatsch zu einer geeigneten Süßigkeit für histaminintolerante Personen, die gesamte Zutatenliste jedoch sehr wohl.

Diese besteht nämlich nur aus recht harmlosen Komponenten wie Maisstärke, Zucker, Maismehl, Eier, Butterreinfett, Invertzuckersirup, Trockenmilcherzeugnis und Salz. Die Butterkekse schmecken nicht 1:1 wie das Original, jedoch kommen sie ihm sehr nahe und sind auf keinen Fall schlechter – nur ein bisschen anders.

In der kleinen Variante abgepackt in Tüten verursachen sie zwar ein bisschen mehr Müll, dadurch eignen sie sich jedoch gut für unterwegs – ein wichtiger Punkt für Menschen mit Intoleranzen, die auswärts oft nicht hemmungslos zugreifen können.



Histaminarme Snacks (herzhaft)

In dieser Rubrik findest du herzhafte Produkte, die du unterwegs oder natürlich auch in deinem Zuhause unkompliziert wegsnacken kannst. Alle vier Produkte sind sehr gesund und sättigen in größeren Mengen auf jeden Fall für ein paar Stunden.

Als Person mit Histaminintoleranz solltest du davon immer etwas dabeihaben, damit du on the go nicht am Imbiss stoppen und dir dort irgendeine mittelgute Ernährungs-Notlösung kaufen musst.


7. Roh-vegane Bio-Cracker aus Urdinkelsprossen

Roh-vegane, histaminarme Cracker aus Urdinkelsprossen

Die Cracker von AHO, ein innovatives Food-Start-up aus Bad Münder in Niedersachsen, sind wirklich rundherum besonders: Für die knusprigen Dreiecke werden statt Mehl Keimlinge des Urgetreides „Oberkulmer Rotkorn“ verwendet. Hinzu kommen Leinsamen, Steinsalz und ein paar Sonnenblumenkerne.

Diese Bio-Zutaten werden zerkleinert, vermengt und kommen dann nicht in den Backofen, sondern werden bei 42°C schonend gedörrt. Auf diese Weise bleiben B-Vitamine und nützliche Enzyme erhalten. Die Cracker haben einen leicht nussigen Geschmack, sie gehen einzeln, aber auch sehr gut mit Aufstrichen zusammen.

Nachhaltig ist neben dem Anbau der Bio-Zutaten auch die Cracker-Verpackung, bei der Plastik tabu ist. AHO führt in seinem Shop eine separate Ecke, wo weitere histaminarme Lebensmittel wie Mandelmus und geschälte Hanfsamen angeboten werden.


8. Pistazienkerne mit Schale, günstige Großpackung, KoRo

Empfehlung: Histaminarme Pistazienkerne mit Schale, günstige Großpackung, KoRo

Die Pistazienkerne mit Schale von KoRo sind ein klassischer, naturbelassener Snack, der in einem günstigen 1-kg-Beutel daherkommt – ungeröstet, ungesalzen und kommen komplett ohne Zusatzstoffe.

Mit rund 20 g Eiweiß und etwa 10 g Ballaststoffen pro 100 g liefern sie eine solide Nährstoffbasis und eignen sich gut als sättigender Snack für zwischendurch. Gleichzeitig bringen sie durch ihren natürlichen Fettgehalt eine angenehme Energie­dichte mit, ohne künstlich angereichert zu sein.

Die Konsistenz ist typisch knackig, durch die Schale etwas „entschleunigt“ beim Essen. Genau das macht sie im Alltag oft interessanter als bereits geschälte Varianten, weil man automatisch langsamer snackt. Geschmacklich sind sie mild-nussig und deutlich weniger intensiv als geröstete oder gesalzene Alternativen.

Und das Wichtigste zum Schluss: Pistazien sind von Natur aus histaminarm. Falls du Pistazien lieber in Form von einem cremigen Mus zu dir nehmen möchtest, können wir diese histaminarme Variante empfehlen → KoRo Pistazienmus*.


9. Gesalzene + geröstete Bio-Macadamianüsse, KoRo

Empfehlung: Histaminarme Gesalzene + geröstete Bio-Macadamianüsse, KoRo

Auch Macadamianüsse enthalten natürlicherweise wenig Histamin. Unbehandelt finden wir sie ein bisschen langweilig, geröstet und gesalzen sind wir allerdings riesige Fans. Am besten schmeckt uns diese Bio-Variante von KoRo. Ihre Röstung erfolgt ohne zusätzliches Öl, intensiviert das mild-buttrige Aroma und die 1,4% Salz sorgen für einen perfekt runden Geschmack.

Mit etwa 76 g Fett pro 100 g zählen Macadamias zu den fettreicheren Nüssen, liefern aber auch rund 8 g Ballaststoffe sowie pflanzliches Eiweiß. Dadurch sind sie energiereich und sättigend, eher geeignet für kleinere Portionen. Neben dem puren Snacken setzen wir sie häufig als Topping für herzhafte Gerichte wie Currys oder Salate ein.

Preislich liegen Macadamias – vor allem in Bio-Qualität – im oberen Segment, aber die kleine Investition lohnt aus unserer Sicht auf jeden Fall.


Histaminintoleranz diagnostizieren | Schnelltest für zuhause

Histaminintoleranz Selbsttest für zuhause

Es gibt keine Tests, die eine Histaminintoleranz 100% bestätigen können. Dennoch existieren mehrere Verfahren, die gepaart mit Auffälligkeiten nach der Aufnahme histaminreicher Lebensmittel, zu sehr sicheren Ergebnissen führen.

Bei diesen Verfahren handelt es sich um verschiedene Urin- und Bluttests, die entweder beim Arzt oder allein zuhause durchgeführt werden können. Für den Hausgebrauch hat sich der Histaminintoleranz Test von Cerascreen* bewährt.

Anhand einer geringen Menge Blut wird die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) bestimmt, welches für den Histaminabbau im Darm zuständig ist. Ist der DAO-Wert (deutlich) zu niedrig, liegt meist eine Histaminintoleranz vor.

Nach Einsenden der Probe erhält der Kunde einen umfangreichen, leicht verständlichen Ergebnisbericht sowie bei positivem Befund zusätzliche Empfehlungen für eine histaminarme Ernährungsform und Informationen zu Darmgesundheit.

Ernährung bei Histaminintoleranz | Allgemeine Empfehlungen

Ernährung bei Histaminintoleranz | Allgemeine Empfehlungen

Die Behandlung von Histaminintoleranz erfordert eine spezielle Diät, bei der vor allem histaminreiche Lebensmittel deutlich reduziert werden sollten. Da die Schwere der Histaminintoleranz von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausfallen kann, lassen sich detaillierte Verzehrmengen bestimmter Lebensmittel nur individuell bestimmen bzw. herausfinden.

Es gibt jedoch ein paar wichtige, allgemeine Diät-Empfehlungen, die für jeden Schweregrad an Histaminintoleranz gelten:

  1. Histaminreiche Lebensmittel vermeiden
    Reduziere Lebensmittel, die reich an Histamin sind, Histamin freisetzen oder dessen Abbau hindern können. Dazu gehören unter anderem fermentierte Lebensmittel (wie Sauerkraut, Kimchi, Joghurt), gereifte Lebensmittel (wie Käse, Salami, Schinken), bestimmte Fischsorten (wie Thunfisch, Sardinen), alkoholische Getränke (insbesondere Rotwein und Champagner) und Essig.
  2. Frische Lebensmittel bevorzugen
    Frische Lebensmittel, die kurz vor dem Verzehr verarbeitet werden, sind in der Regel besser verträglich. Dazu gehören frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch.
  3. Histaminfreundliche Zubereitungsmethoden
    Bei der Zubereitung von Mahlzeiten solltest du schonende Kochmethoden wie Dünsten, Grillen oder Backen verwenden, um die Histaminfreisetzung zu minimieren.
  4. Auf biogene Amine achten: Biogene Amine sind Verbindungen, die ebenfalls Histaminintoleranzsymptome auslösen können. Dazu gehören Tyramin (in fermentierten Lebensmitteln), Phenylethylamin (in Schokolade) und Putrescin (in bestimmten Obst- und Gemüsesorten). Es ist ratsam, Lebensmittel mit hohen Mengen dieser Substanzen zu vermeiden.
  5. Ernährungstagebuch führen
    Ein Ernährungstagebuch kann dir helfen, deine individuellen Auslöser für die unangenehmsten Symptome zu identifizieren. Sind diese bekannt, kannst du mit der richtigen Lebensmittelwahl bewusst dagegen vorgehen.
  6. Mehr Lebensmittel/Nährstoffe, die den Histaminabbau fördern
    Es gibt einige Nährstoffe, die den Abbau von Histamin zumindest begünstigen. Um welche es sich dabei handelt, erfährst du im Folgenden.

Diese Nährstoffe + Lebensmittel bauen Histamin ab

Histaminabbau im Körper wird durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) unterstützt. Es gibt zwar keine spezifischen Lebensmittel, die den Histaminabbau direkt fördern, aber es gibt einige Nährstoffe und Lebensmittelkomponenten, die die Aktivität von DAO unterstützen können. Dabei handelt es sich vor allem um diese:

  • Quercetin
    Quercetin ist ein Flavonoid, das in vielen Lebensmitteln vorkommt, darunter Äpfel, Zwiebel, Brokkoli und grüner Tee. Es kann die Aktivität von DAO erhöhen und die Histaminintoleranzsymptome lindern.
  • Vitamin C
    Vitamin C (Ascorbinsäure) kann die DAO-Aktivität ebenfalls unterstützen. Lebensmittel wie Paprika sind reich an Vitamin C.
  • Kupfer
    Kupfer ist ein Mineral, das bei der Produktion von DAO im Körper eine Rolle spielt. Lebensmittel wie Nüsse (z. B. Macadamianüsse, siehe unten) enthalten relativ viel davon.
  • Vitamin B6
    Vitamin B6 (Pyridoxin) ist an verschiedenen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, einschließlich des Histaminabbaus. Lebensmittel wie Hühnchen und Kartoffeln sind gute Quellen für Vitamin B6.
  • Omega-3-Fettsäuren
    Omega-3-Fettsäuren, die in fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Leinsamenöl vorkommen, können Entzündung im Körper reduzieren – das kann einigen Menschen mit Histaminintoleranzsymptomen helfen.
  • Wasser
    Günstig und fast überall verfügbar – Wasser hilft ebenfalls dabei, den Histaminspiegel im Körper zu senken.

Sei dir bewusst, dass diese Lebensmittel und Nährstoffe zwar den Histaminabbau unterstützen können, sie sollten jedoch nicht als alleinige Lösung zur Behandlung von Histaminintoleranz herangezogen werden.


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