Gesunde Süßigkeiten – 6 Ideen zum Selbermachen & Kaufen

Gesunde süße Snacks mit wenig Kalorien

Keine Sorge, wir sind nicht da, um die herkömmlichen Süßigkeiten, die du bei Rewe, Edeka & Co. kaufen kannst, zu verteufeln. Auch wir können den Riegeln im Kassenbereich ab und an nicht widerstehen und greifen zu.

Aus unserer Sicht ist das auch absolut kein Drama, aber es sollte eben beim gelegentlichen Schwachwerden bleiben. Denn das Zucker nicht gut für unseren Darm, die Zähne, die Fettpölsterchen und auch nicht für unser Gehirn ist, sollte inzwischen jedem bekannt sein.

Naschen ist aber Teil unseres Lifestyles. Also gestalten wir diesen Part einfach möglichst gesund. Das ist total unkompliziert, überhaupt nicht teuer und nur in manchen Fällen mit einem minimalen Zeitaufwand verbunden.

Die besten & leckersten gesunden Süßigkeiten

Es gibt eine Vielzahl von Naschereien, die entweder gar keinen Zucker oder nur sehr wenig enthalten und dennoch richtig gut schmecken. Und das Beste: Manche davon sind mit einer vollen Ladung Proteinen und wertvollen Fetten ausgestattet – also zusätzlich sättigend und supergesund.

Wir haben dir im Folgenden unsere Team-Favoriten (inklusive die unserer Kinder) aufgeführt und, wenn nötig, einfache Rezepte zum Selbermachen beigefügt. Los geht’s!

1.     Datteln mit Mandelmus

Datteln in Schale

Datteln in ein cremiges Nussmus zu dippen ist eines unserer größten Hobbies! Hierfür bevorzugen wir Medjool-Datteln, weil diese Sorte besonders süß und saftig ist. Die orientalischen Früchte haben zwar von Natur aus einen relativ hohen Zucker- und Kaloriengehalt, aber dafür sind sie auch gespickt mit einer Menge Eisen und Kalium sowie Vitamin B & C.

Und wenn dann noch ein reines Bio-Nussmus dazukommt, haben wir auch viel Protein und gesunde Fette. Unser Team steht total auf braunes Mandelmus, aber Cashewmus, Erdnussbutter oder etwa auch eine Creme aus Pistazien sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Achte lediglich darauf, dass dem Mus kein Zucker oder andere ungesunde Stoffe zugesetzt wurden.

Alles in allem ein gesunder und richtig leckerer Snack, den du wegen seiner Fruchtsüße und dem Kaloriengehalt dennoch in Maßen genießen solltest!

2.     Popcorn aus Bio-Mais selber machen – süß & salzig

Pappeimer mit Popcorn

Rollos runter, Film rein, Füße hoch und? POPCORN! Ein echter Klassiker, der in den vergangenen zwei Jahren noch einmal einen richtigen Hype erfahren hat. Von einem Tag auf den anderen gab es in fast jedem Feinkostladen Popcorn von hippen Food-Start-ups, die den gepoppten Mais mit Verrücktem wie Salzkaramell, Erdnussbutter, Ahornsirup oder einem Mix aus weißer Schoko & Salzbrezel überzogen haben.

Alles auch total lecker, kann man sich mal gönnen, aber 1.) ziemlich teuer und 2.) eher ungesund, weil viel Zucker und Fett zugesetzt ist.

Die gesunde (und günstige) Alternative geht so:
Ein Tütchen Biomaiskörner kaufen. Einen Schuss Bratöl in einem großen Topf stark erhitzen. 50 Gramm Mais, ein bisschen Salz oder Zucker (oder eine gesunde Zuckeralternative wie Xylit) hinzu. Deckel drauf! Wärme verringern, Topf ab und zu schwenken. Den letzten Plopp abwarten, Deckel hoch, in eine Schüssel umfüllen und fertig. Easy, lecker und gesund!

3.     Dunkle Schokolade

dunkle Schokolade und Kakaobohnen

Bei dunkler Schokolade scheiden sich die Geister. Manche lassen genüsslich eine 95 %ige im Mund zergehen, bei anderen sind alle Sorten ab einem Kakaoanteil von 60 % tabu. Wenn du zu letzteren gehörst, dann gib dunkler Schoko immer mal wieder eine Chance. Teste unbedingt verschiedene Hersteller, denn Geschmack und Konsistenz variieren wirklich stark. Es gibt durchaus dunkle Tafeln mit einem Kakaoanteil von 80 % und höher, die cremig sind, leicht süßlich und gar nicht säuerlich bitter schmecken (z. B. Lindt, Moser Roth von Aldi).

Gesund ist Schokolade etwa ab einem Kakaoanteil von 80 %, weil dann der Anteil von Zucker besonders niedrig ist und die wertvollen Inhaltsstoffe der braunen Bohne Oberhand gewinnen. Dazu zählen u. a. Flavanole (sekundäre Pflanzenstoffe), die den Blutdruck senken können. Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und gegen freie Radikale vorgehen. Und wenn die hohen Mengen an Tryptophan im Körper abgebaut werden, steigt die Konzentration des Glückshormons Serotonin an.

Überzeugt? Wenn ja, dann trotzdem nicht gleich eine ganze Tafel verputzen, denn auch die dunkle Version ist recht kalorienreich.

Tipp!

Wenn du mal Lust auf eine gesunde Abwechslung hast: Einen Apfel in Spalten scheiden. Dunkle Schokolade in der Mikrowelle vorsichtig erwärmen. Die Apfelstückchen eintunken, kurz abkühlen lassen und genießen!

4.     Veganes Eis aus Früchten & Kokosmilch zum Selbermachen

eis aus roten Früchten in Schüssel gehalten von Händen

Eis selber herstellen – klingt kompliziert, ist es aber überhaupt nicht. Du brauchst noch nicht einmal eine Eismaschine dafür, lediglich einen Stab- oder einen Standmixer.

Für eine große Portion gehst du einfach wie folgt vor:
Gib eine Tasse gefrorene rote Beeren (ungezuckert), einen großen Schuss Kokosmilch/Kokoscreme, einen kleinen Schuss pflanzliche Milch deiner Wahl sowie eine halbe Banane (gefroren oder normal) in ein hohes Gefäß und zerkleinere alle Zutaten mit einem Stabmixer. Manchmal verhakt sich der Mixer bei dieser Prozedur an großen Beeren, dann einfach kurz mit einem Löffel nachhelfen.
Im Grunde war es das schon! Die tiefpinke Eismasse umfüllen, vielleicht noch mit ein paar gerösteten Kokosflocken garnieren und genießen.

Dieses cremige, vegane Eis ist kalorienarm, günstig und absolut gesund: Rote/dunkle Beeren enthalten viele Antioxidantien, die Entzündungen im Körper bekämpfen. Die Banane ist reich an Magnesium und B-Vitaminen. Kokosmilch ist schließlich mit einer hohen Menge Biotin, verschiedenen Mineralstoffen und guten Fetten ausgestattet.

Von diesem Eis kann man also ohne schlechtes Gewissen ruhig mal zwei, drei Schüsselchen am Abend weghauen. Und falls dir rote oder dunkle Beeren nicht zusagen, kann du sie auch einfach gegen Erdnüsse und ein paar Brösel dunkle Schokolade eintauschen (vegan). Schon hast du gepaart mit Banane und Kokosmilch alles für ein gesundes Snickers-Eis zusammen.

5.     Geröstete Maronen

Maronen auf Backpapier

Maronen kennst du nur vom Weihnachtsmarkt? Macht nix. Gleich kennst du sie besser.
Maronen kannst du nämlich nicht nur um Weihnachten herum kaufen, sondern sie dir das ganze Jahr über Zuhause selbst zubereiten. Im Frühjahr und Sommer musst du dafür auf vorgegarte und vakuumierte Maronen (z. B. bei Alnatura oder in einem Bio Online Shop kaufen) zurückgreifen, aber das ist im Grunde kein Problem. Sie sind fast genauso lecker wie die frische Variante und du kannst sie entweder direkt aus der Verpackung verputzen oder sie kurz erwärmen.

Um frische Maronen zu rösten, empfehlen wir die Zubereitung im Backofen. Anrösten in der Pfanne ist zwar auch möglich, aber in der Röhre ist es unkomplizierter und du sparst Fett.

Zubereitung – Gehe am besten so vor

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Spitze der Esskastanie abschneiden und an die Stelle ein Kreuz ritzen.
  3. Lege die Maronen mit der eingeschnittenen Stelle nach oben auf ein Backblech.
  4. Nach 15 Minuten im Backofen sind sie fertig und du kannst die Schale entfernen.
  5. Kurz abkühlen lassen und futtern!

Wenn du von den süßlich-nussigen Esskastanien nicht genug bekommen kannst, dann dippe sie zusätzlich in Maronenmus ein. Dieses gibt es fix & fertig in Bio-Märkten zu kaufen.

Ob mit oder ohne Mus – Maronen sind supergesunde Eiweißbomben, die außerdem voller gesunder Fette, Mineralstoffe, den Vitaminen B, C und E sowie dem Provitamin A stecken. Sie sättigen gut und sind dennoch mit 213 kcal pro 100 g recht kalorienarm.

6.     Glutenfreies Bananenbrot ohne Backen

Bananenbrot auf Holzbrett und Bananen

Backen ist nicht dein Ding? Prima, meins auch nicht. Auch deswegen stehe ich so auf dieses Bananenbrot, das nicht in den Ofen muss, sondern lediglich ein paar Studen in den Kühlschrank. Die Zubereitung geht ganz fix, ist null kompliziert und das Ergebnis ist ein gesunder Genuss-Hammer!

Zutaten für ca. 20 Scheiben

  • 300 g glutenfreie Haferflocken
  • 2 reife Bananen
  • 75 g Erdnussmus
  • 45 g Honig
  • 75 ml Hafermilch
  • 75 g Zartbitter-Splitter
  • Prise Zimt und Salz

Zubereitung – So gehts

  1. Verarbeite die Haferflocken mit einem Mixer zu Mehl und vermenge es mit Zimt, Salz und Bananen.
  2. Honig, Schokodrops und Erdnussbutter in der Mikrowelle ganz kurz erwärmen und zusammen mit der Hafermilch in die Schüssel geben.
  3. Alles mit einem Löffel vermengen, in ein Behältnis deiner Wahl füllen und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
  4. Anschließend in Scheiben oder Stücke schneiden und ab damit in den Mund.

Wenn du komplett auf Tierisches im Essen verzichtest, kannst du den Honig einfach gegen Agavendicksaft (z. B. bei dm kaufen) eintauschen und schon passt das Banana Bread auch zu einem raw-veganen Lifestyle.

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