Deo ohne Aluminium kaufen – Sicher, schadstofffrei und wirksam gegen Schweißgeruch (ohne Parfum, ohne Alkohol)

Deodorant gehört für die meisten Menschen zur Körperpflege einfach dazu. Heute achten viele Konsumenten darauf, dass kein Aluminium enthalten ist. Dafür hat die anhaltende Kritik an der schweißhemmenden Substanz gesorgt.

Wir verraten, warum dazu geraten wird, auf Aluminium zu verzichten. Zudem geben wir an, weshalb herkömmliche Deodorants auch in Bezug auf andere Inhaltsstoffe häufig nicht punkten können. Nicht zuletzt erklären wir, warum auch aluminiumfreie Produkte unter den Achseln Wunder bewirken können.

Die Testsieger von Öko-Test

Öko-Test hat 50 Deos und Sprays ohne Aluminium getestet, wovon 25 SEHR GUT abschneiden.

Männer und Frauen Deodorants

  • Alterra Deo Zerstäuber, Jojoba-Bio Salbei, Rossmann
  • Alverde Deo Zerstäuber, Bio-Limette Salbei, dm
  • Aveo Deo Zerstäuber, Blutorange Minze, Müller
  • Balea Deo Spray, Bloomy Kiss, dm
  • Balea Deo Spay, Men Fresh, dm
  • Benecos Deo Spray, Aloe Vera, Cosmondial
  • Bevola Deo Spay, Fresh, Kaufland
  • Biocura Deo Spray, Body Care Ultra, Aldi Nord
  • Biocura Deo Spray, Man cool, Aldi Nord
  • CD Deo Zerstäuber, Wasserlilie, Lornamead
  • CD Deo Zerstäuber, Men Cool Freshness, Lornamead
  • Cien Deo Spray, Hot Pink, Lidl
  • Cien Deo Spray, Men Acqua, Lidl
  • Ecome Deo Zerstäuber, Orangenblüte, Lornamead
  • Elkos Deo Spray, Body Fresh, Edeka
  • Fa Men Deo Spray, Black Spice, Schwarzkopf
  • Isana Deo Spray, Fresh, Rossmann
  • Isana Deo Spray, Men Fresh, Rossmann
  • Ombia Deo Spray, Acqua Refresh, Aldi Süd
  • Ombia Men Deodorant, Sensitive Balsam, Aldi Süd
  • Pure&Basic Deo Spray, Natural Spay, Netto
  • Sante Deo Spray Homme, Bio-Caffeine Acai, Logocos
  • Sebamed Deo Zerstäuber, Frische, Sebapharma
  • Speick Deo Zerstäuber, Natural Aktiv, Speick Naturkosmetik
  • Weleda Deo Zerstäuber, Citrus, Weleda

Der fliegende Wechsel im Drogeriemarktregal

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In den Drogeriemärkten deutlich zu sehen: Es kommen immer mehr Deos mit der Aufschrift “ohne Aluminium” in die Regale

Die Kritik an Aluminium war zunächst recht leise, zum Schluss aber unüberhörbar. Insbesondere aluminiumhaltige Deodorants wurden als Übeltäter deklariert. Das liegt nahe, schließlich wird das Produkt direkt dort aufgebracht, wo sich viele Körperdrüsen befinden. Sind die Achseln zudem noch rasiert, kann sich die hauteigene Barriere gegenüber unerwünschten Inhaltsstoffen geschwächt zeigen.

Hersteller reagierten auf die Kritik. Im Anschluss herrschte ein fliegender Wechsel im Drogeriemarktregal. Lang gehegte und lieb gewonnene Produkte wurden durch die Zweifel der Konsumenten ausgetauscht. Sticker auf den Deodorants signalisieren nun, dass es sich um ein aluminiumfreies Produkt handelt.

Neueste Aussagen rufen den Eindruck hervor, dass gedanklich wieder zurückgerudert wird. Aluminium soll nun doch nicht so schädlich sein, wie angenommen. Scheinbar nimmt die Haut doch nicht so viel von den unliebsamen Inhaltsstoffen auf, wie gedacht. Ein Grund zur Entwarnung? Nicht unbedingt, schließlich ist der Inhaltsstoff Aluminium noch immer bedenklich. Das gleiche gilt übrigens für andere Substanzen, die sich ebenfalls in herkömmlichen Deodorants befinden.

Was macht Aluminium im Deo so gefährlich und schädlich?

Aluminium befindet sich in vielen Produkten des täglichen Lebens. So zum Beispiel in Zahnpasta, Trinkwasser, Gewürzen und Sonnenschutzmitteln. Nicht unerheblich soll die Menge sein, die mit einem sogenannten Antitranspirant aufgenommen wird. Dabei handelt es sich um ein ausgewähltes Deodorant, das nicht nur das Ziel hat, das Müffeln zu unterbinden, sondern auch die Achselnässe zu reduzieren. Genau an dieser Stelle kommen Aluminiumsalze ins Spiel, die einen sehr wichtigen Bestandteil der Produkte ausmachen.

Die Schweißproduktion wird dadurch gehemmt, dass die Salze gemeinsam mit Eiweißen die Kanäle der Schweißdrüsen verstopfen. Zwar bildet sich so noch immer Schweiß, dieser gelangt jedoch nicht mehr an die Oberfläche. Die Folge: Die Achseln bleiben angenehm trocken und der Schweißgeruch bleibt aus.

Wenn Aluminium doch rein äußerlich wirkt, warum kann es dann zur Gefahr werden? Forscher vermuten, dass ein nicht unerheblicher Teil dennoch in den Körper gelangt. Reichert sich die Substanz dort an, sollen Brustkrebs und Alzheimer wahrscheinlicher werden.

Gut zu wissen!

Hersteller müssen Angaben dazu machen, ob im Produkt Aluminiumsalze vorhanden sind. Häufig verstecken sie sich hinter dem Begriff „Aluminiumchlorohydrate“.

Deo ohne Aluminium wirkt nicht?

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Aluminiumfreie Deos wirken anders als jene, die mit Alusalzen versetzt sind. Mit Geduld und dem richtigen Produkt gehören aber auch hier Schweißachseln der Vergangenheit an.

Der Mensch besitzt bis zu 4 Millionen Schweißdrüsen. Sie alle sind über den Körper verteilt und sorgen für die nötige Abkühlung. Zudem gelingt es mit dem Schwitzen, Endprodukte der Stoffwechselvorgänge auszuscheiden. Die Schweißdrüsen haben damit durchaus eine sinnvolle Aufgabe.

Im Alltag empfinden wir das aber eher als lästig und versuchen mit Deodorants entgegenzuwirken. Da Deo mit Aluminium weiterhin in der Kritik steht, stellt sich die Frage, welche Alternativen es gibt.

Die gute Nachricht ist, dass auch aluminiumfreie Produkte überzeugen können. Allerdings ist hier ein wenig Geduld gefragt, denn Deos ohne Alu oder Bio Deos wirken einfach anders. Hierbei werden die Schweißdrüsen nicht verstopft. Stattdessen wird versucht, mit einem Produkt die Schweißherstellung zu regulieren. Ein ganz wichtiges Ziel ist zudem, den Schweißgeruch zu neutralisieren.

Der Ansatz ist also schonender für den Körper. Hier ist „Geduld“ das Stichwort, denn der Organismus benötigt einige Zeit, um sich auf das neue Produkt einzustellen. Wer sich mit dem Gedanken anfreunden kann, Deo ohne Aluminium zu nutzen, sollte sicherheitshalber ein paar Wochen einplanen.

Müffelt es nach der Zeit immer noch unangenehm, kann es Sinn machen, das Produkt zu wechseln oder mit der Menge zu spielen. Dafür eignen sich insbesondere Deodorants in Cremeform.

Vor- und Nachteile

Deodorant ohne Aluminium wird immer beliebter. Dafür sorgen zahlreiche Vorteile. Für viele Kunden sind die Nachteile zu vernachlässigen. Zumal sich die Achseln nach der Umstellung in der Regel gut an den neuen Partner in Sachen Körperpflege gewöhnen.

Vorteile:

  • schonender für den Körper
  • genauso einfach anzuwenden
  • in Cremeform sogar ergiebiger
  • besser für die Umwelt, da weniger Schadstoffe in Umlauf kommen

Nachteile:

  • Geduld ist gefragt, die Umstellung benötigt einige Wochen
  • trockene Achseln sind nicht immer gegeben

Das Sahnehäubchen: Bio-Deodorants für Damen und Herren

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Viele Hersteller haben umgedacht. Das führte dazu, dass aluminiumfreie Deos die Drogeriemarktketten im Sturm eroberten. Für Kunden war es daher nicht zwingend nötig, mit anderen Marken zu liebäugeln.

Trotzdem kann sich ein Wechsel lohnen, insbesondere dann, wenn es sich um Bio- Produkte handelt. Hierbei kommt der Umweltgedanke nicht zu kurz. Die Rohstoffe, Produktionsbedingungen und der niedrige Transportaufwand sorgen dafür, dass entsprechende Deos besonders sensibel mit den natürlichen Ressourcen umgehen.

Natürlich achten Hersteller von Bio-Deodorants besonders auf die Inhaltsstoffe, denn das kommt der Umwelt und dem Menschen gleichermaßen zugute. Parabene werden nur sehr eingeschränkt oder gar nicht erlaubt.

Ohne Alkohol

Wer sehr empfindlich ist, bei dem lohnt sich auch ein Blick auf den Alkoholgehalt. Alkohol wird bei Deo grundsätzlich dafür genutzt, um unerwünschten Mikroorganismen den Kampf anzusagen. Allerdings kann der Inhaltsstoff auch gereizte Achseln hervorrufen. Insbesondere dann, wenn zuvor eine Rasur stattgefunden hat.

Ohne Parfum

Besonders sensible Anwender*innen sollten auch darauf achten, Deos ohne Duftstoffe zu verwenden. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen und die Achseln zusätzlich reizen.

Gut zu wissen!

Auch im Naturkosmetik-Bereich gibt es zahlreiche Anwendungsformen: Cremen, Rollen oder Sprühen.

Das verraten Siegel

Grundsätzlich geben Siegel Auskunft darüber, ob es sich um ein Naturkosmetik- Produkt handelt oder nicht. Zudem legt das Siegel fest, ob Parabene enthalten sein dürfen.

Produkte, die sich mit dem NaTrue-Siegel schmücken, dürfen keinerlei Parabene enthalten. Das BDIH-Siegel erlaubt nur Benzoesäure, sofern sie zur Konservierung eingesetzt wird. Da sich Parabene aus Benzoesäure synthetisieren lassen, ist die Lage an dieser Stelle etwas unklar.

Zusätzlich zu den Siegeln ist es immer empfehlenswert, die Zutatenliste zu studieren. Hier können Kunden unter anderem auch feststellen, ob Alkohol im Spiel ist. Da die Inhaltsstoffliste mit nur schwer verständlichen Begrifflichkeiten ausgestattet ist, hilft es, sich zusätzliche Hilfe zu holen.

Wer nicht aufwendig im Netz recherchieren möchte, kann auf spezielle Apps wie Codecheck zurückgreifen. Dabei wird der Barcode gescannt. Anschließend werden die Inhaltsstoffe analysiert. Das Ergebnis gibt Anwendern einen genauen Überblick. Dadurch kann die Kaufentscheidung wesentlich vereinfacht werden.

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