Ein Hochbeet aus Holz sieht nicht nur gut aus, es kann bei passender Konstruktion auch viele Gartensaisons mitmachen. Besonders häufig fällt dabei die Wahl auf Lärchenholz. Das heimische Nadelholz ist vergleichsweise robust, lässt sich auch im Außenbereich einsetzen und muss nicht zwingend chemisch imprägniert werden.
Interessant sind unter anderem die Lärchenholz-Hochbeete von bio-garten*. Sie werden aus massivem, PEFC-zertifiziertem Holz gefertigt und sind in unterschiedlichen Größen und Höhen erhältlich. Wir haben uns vier Varianten genauer angesehen und zeigen, welches Hochbeet zu welchem Garten passt.
Hochbeete aus Lärchenholz im Vergleich
| MODELL | MAßE | GUT GEEIGNET FÜR | PREIS |
|---|---|---|---|
| Hochbeet Klassik* | 100 × 200 × 84 cm | viel Anbaufläche | 415,83 € |
| Hochbeet Kompakt* | 80 × 160 × 84 cm | kleinere Gärten | 399,17 € |
| Hohes Hochbeet* | 100 × 200 × 100 cm | große Menschen | 457,50 € |
| Hochbeet-Paket* | 100 × 200 × 84 cm | Komplettausstattung | 599,00 € |
Preise zum Zeitpunkt unserer Recherche und können sich ändern. Die Hochbeete werden laut Anbieter innerhalb Deutschlands und Österreichs versandkostenfrei geliefert.
Warum eignet sich Lärchenholz für ein Hochbeet?
Lärche gehört unter den heimischen Nadelhölzern zu den härteren und schwereren Holzarten und wird traditionell auch im Außenbereich verwendet. Gegenüber sehr dauerhaften Hölzern wie Robinie ist ihre natürliche Widerstandsfähigkeit allerdings geringer. Fachinformationen ordnen Lärchen-Kernholz je nach Herkunft ungefähr den Dauerhaftigkeitsklassen 3 bis 4 zu.
Für ein Hochbeet ist das trotzdem eine interessante Kombination: Lärchenholz ist ausreichend robust für viele Außenanwendungen und kann unbehandelt eingesetzt werden. Mit der Zeit verändert sich die ursprüngliche Holzfarbe und entwickelt eine graue Patina.
Entscheidend für die Lebensdauer ist jedoch nicht nur die Holzart. Dauerhaft feuchtes Holz altert schneller. Gerade beim Hochbeet liegt auf der Innenseite ständig feuchte Erde an. Eine geeignete Innenauskleidung kann deshalb helfen, den direkten Kontakt zwischen Erde und Holz zu reduzieren.
Was ist an den bio-garten.at-Hochbeeten besonders?
Die Modelle von bio-garten bestehen aus gehobeltem massivem Lärchenholz. Beim klassischen 100 × 200 Zentimeter großen Hochbeet sind die Wände 2,5 Zentimeter stark. Die Bretter werden mit Nut und Feder zusammengesetzt und zusätzlich über Metallwinkel stabilisiert. Schrauben und Aufbauanleitung gehören zum Lieferumfang.
Beim Holz setzt das Unternehmen auf PEFC-Zertifizierung. Das Zertifizierungssystem definiert Standards für nachhaltige Waldbewirtschaftung und bezieht ökologische, wirtschaftliche und soziale Kriterien ein.
Spannend ist außerdem die Produktion: bio-garten arbeitet mit Tischlereien sozialer Einrichtungen in Österreich und Deutschland zusammen. Auch Hochbeet-Zubehör wie Frühbeetaufsätze und Bewässerungssysteme wird teilweise von diesen Partnern gefertigt.
Ganz billig sind die Hochbeete dadurch allerdings nicht. Wer lediglich möglichst günstig eine erhöhte Pflanzfläche sucht, findet im Baumarkt auch Lärchenholz-Hochbeete für deutlich weniger Geld. Interessant sind die bio-garten Modelle vor allem, wenn massives Holz, nachvollziehbar zertifizierte Herkunft, stabile Konstruktion und regionale Fertigung wichtiger sind als der niedrigste Preis.
Die 4 empfohlenen Hochbeete im ausführlichen Vergleich
Die vier Modelle decken unterschiedliche Platzverhältnisse und Ansprüche ab, vom kompakteren Hochbeet bis zur umfangreich ausgestatteten Komplettlösung.
1. Klassisches Hochbeet 100 × 200 cm | Viel Platz für Gemüse
Das Hochbeet 100 × 200 cm mit 84 cm Höhe ist der Allrounder im Sortiment. Mit zwei Metern Länge bietet es reichlich Fläche für Salate, Kräuter, Kohl, Zucchini und viele andere Gemüsepflanzen.
84 Zentimeter sind zudem eine angenehme Arbeitshöhe für viele Erwachsene. Gleichzeitig bleibt das Beet von beiden Längsseiten gut erreichbar.
Das Modell kostet aktuell 415,83 Euro. Im Lieferumfang stecken das Lärchenholz, Metalleckwinkel, verzinkte Schrauben sowie Anleitungen für Aufbau und Befüllung. Noppenfolie und Wühlmausgitter sind dagegen als optionales Ergänzungsset erhältlich.
✔️ Unser Tipp: Das ist die sinnvollste Variante, wenn genügend Platz vorhanden ist und du ein klassisches Gemüse-Hochbeet suchst.
2. Hochbeet 80 × 160 cm | Kompakt für kleine Gärten
Nicht jeder Garten braucht zwei Meter Hochbeet. Die kleinere Variante misst 80 × 160 Zentimeter bei ebenfalls 84 Zentimetern Höhe.
Die geringere Breite kann besonders praktisch sein: Die Beetmitte lässt sich leichter erreichen, ohne sich weit über den Rand lehnen zu müssen. Für Kräuter, Salate, Radieschen oder eine überschaubare Gemüseauswahl bietet die Fläche trotzdem ordentlich Platz.
✔️ Unser Tipp: Sinnvoll bei begrenztem Platz oder wenn du bewusst ein kompakteres Hochbeet möchtest.
3. Hohes Hochbeet mit 100 cm | Angenehm für große Menschen
Ein häufig unterschätzter Punkt beim Hochbeet ist die Arbeitshöhe. Wer groß ist, kann sich auch über ein vermeintlich rückenschonendes Hochbeet ständig leicht nach vorne beugen müssen.
Dafür bietet bio-garten eine 100 Zentimeter hohe Variante an. Das große Modell misst ebenfalls 100 × 200 Zentimeter und kostet aktuell 457,50 Euro. Eine kleinere Version mit 80 × 160 Zentimetern gibt es ebenfalls.
✔️ Unser Tipp: Besonders interessant für große Personen, die regelmäßig am Hochbeet arbeiten.
4. Hochbeet-Paket | Für alle, die Zubehör ohnehin brauchen
Wer ein Hochbeet neu aufstellt, merkt schnell, dass es mit vier Holzwänden nicht unbedingt getan ist. Schutz vor Wühlmäusen, Feuchtigkeit und Schnecken kann je nach Standort sinnvoll sein.
Das Hochbeet-Paket 100 × 200 × 84 cm kombiniert deshalb das klassische Hochbeet mit Noppenfolie, Wühlmausgitter, Handlauf und Schneckenschutz. Aktuell kostet das komplette Paket 599 Euro.
Das ist natürlich mehr als der Preis des nackten Hochbeets. Wer die einzelnen Zubehörteile ohnehin kaufen würde, bekommt dafür aber eine aufeinander abgestimmte Komplettlösung.
Noch umfangreicher ist ein Paket mit Frühbeetaufsatz. Damit lässt sich die Nutzungszeit des Hochbeets verlängern, der aktuelle Preis liegt derzeit bei 975 Euro.
✔️ Unser Tipp: Das Paket ist die bequemste Lösung, wenn du neu startest und Folie, Wühlmausschutz und Schneckenschutz sowieso einplanst.
Welche Maße sollte ein Hochbeet haben?
Für ein frei zugängliches Hochbeet sind 80 bis 100 Zentimeter Breite praktisch, wenn es von beiden Seiten bearbeitet werden kann. So lässt sich auch die Mitte noch gut erreichen.
Bei der Länge gibt es mehr Spielraum. Zwei Meter bieten bereits viel Anbaufläche. Sehr lange Holzkonstruktionen müssen allerdings stärker gegen den Druck der Erde stabilisiert werden. bio-garten begrenzt seine Standardmodelle deshalb auf maximal zwei Meter Länge und bietet bei Bedarf auch Sonderanfertigungen an.
Bei der Höhe kommt es vor allem auf Körpergröße und Nutzung an. Für viele Erwachsene funktionieren rund 80 bis 90 Zentimeter gut, größere Menschen können mit 100 Zentimetern komfortabler arbeiten. Niedrigere Varianten sind beispielsweise für hochwachsende Pflanzen, Kinder oder bestimmte Gestaltungsideen interessant.
Braucht ein Hochbeet aus Lärche eine Folie?
Lärchenholz kann grundsätzlich unbehandelt im Außenbereich verwendet werden. Im Hochbeet herrschen aber härtere Bedingungen als bei einer normalen Holzverkleidung, weil feuchte Erde dauerhaft unmittelbar an der Innenseite anliegen würde.
Eine Innenauskleidung schafft hier eine wichtige Trennschicht. bio-garten verwendet dafür Noppenfolie, die mit den Noppen zum Holz montiert wird. Dadurch soll zwischen Holz und Folie Luft zirkulieren können.
Der Boden sollte dagegen offen bleiben, wenn das Hochbeet direkt auf Erde steht. Ein feinmaschiges Metallgitter kann dort vor Wühlmäusen schützen, ohne Regenwürmern und anderen kleinen Bodenorganismen den Zugang vollständig zu versperren.
Ist PEFC-zertifiziertes Lärchenholz automatisch nachhaltig?
Ein Zertifikat ist sinnvoll, ersetzt aber keine Gesamtbetrachtung.
PEFC bestätigt die Herkunft aus Wäldern, die nach festgelegten Standards bewirtschaftet werden. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zur Erhaltung der Waldressourcen, Biodiversität sowie zu wirtschaftlichen und sozialen Funktionen des Waldes.
Für die Umweltbilanz eines Hochbeets spielen daneben die Holzmenge, Verarbeitung, Transportwege und vor allem die Nutzungsdauer eine Rolle. Ein stabiles Hochbeet, das lange verwendet und bei Bedarf repariert wird, ist deshalb grundsätzlich interessanter als ein kurzlebiges Produkt, das schnell ersetzt werden muss.
Bei bio-garten.at kommen zur PEFC-Zertifizierung die Fertigung in Österreich beziehungsweise Deutschland und die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen hinzu. Das sind grüne Pluspunkte, die auf jeden Fall positiv zur Umweltbilanz beitragen.
Welches Lärchenholz-Hochbeet würden wir wählen?
Für die meisten Gärten ist das Hochbeet Klassik* mit 100 × 200 Zentimeter und 84 Zentimetern Höhe die ausgewogenste Variante. Es bietet viel Anbaufläche, eine angenehme Höhe und kostet nur wenig mehr als das kleinere Modell.
Wer ohnehin Noppenfolie, Wühlmausgitter und Schneckenschutz benötigt, sollte dagegen das Komplettpaket* gegenrechnen. Große Menschen fahren mit der 100 Zentimeter hohen Variante wahrscheinlich besser.
Preislich gehören die bio-garten Hochbeete nicht zu den günstigen Einstiegsmodellen. Dafür bekommt man hochwertiges, massives, 2,5 Zentimeter starkes Lärchenholz, eine stabile Nut-und-Feder-Konstruktion, PEFC-zertifiziertes Holz und eine Produktion in Österreich beziehungsweise Deutschland.
Wenn das passende Modell steht, kommt der schönste Teil: das Hochbeet bepflanzen. Dabei lassen sich Gemüse, Kräuter und Salate so kombinieren, dass die vorhandene Fläche über viele Monate genutzt werden kann.
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Quellen + weiterführende Informationen
PEFC Deutschland | Standards und Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung
Holz vom Fach | Eigenschaften und natürliche Dauerhaftigkeit von Lärchenholz
Waldwissen | Eigenschaften und Verwendung von Lärchenholz im Außenbereich
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