Raubmilben gegen Thripse bei Zimmerpflanzen | Welche Arten helfen?

Es ist ein Problem, das viele Pflanzenfans kennen. Monstera, Alocasia oder andere Zimmerpflanzen wachsen plötzlich schlechter, neue Blätter sehen merkwürdig aus und auf der Oberfläche entstehen silbrig-helle Stellen. Irgendwann entdecken wir winzige längliche Tierchen und nach etwas Recherche steht der Übeltäter fest THRIPSE.

Was jetzt?

Wir möchten unsere Pflanzen retten, aber nicht automatisch zur Chemiekeule greifen. Gleichzeitig sind die wenigsten von uns Pflanzenprofis. Umso hilfreicher können Raubmilben und andere Nützlinge gegen Thripse sein, denn mit etwas Hintergrundwissen lassen sich die natürlichen Gegenspieler gezielt einsetzen.

Biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen ist seit Langem etabliert und lässt sich auch bei Zimmerpflanzen einsetzen. Wichtig ist nur, den passenden Gegenspieler auszuwählen, denn Raubmilben, Nematoden und andere Nützlinge greifen Thripse an unterschiedlichen Stellen ihres Lebenszyklus an.

Welche Raubmilben + Nützlinge helfen gegen Thripse?

Für Zimmerpflanzen sind vor allem zwei oberirdisch lebende Raubmilben interessant: Neoseiulus cucumeris, häufig noch unter dem älteren Namen Amblyseius cucumeris verkauft, und Amblyseius swirskii. Beide suchen auf den Pflanzen nach jungen Thripslarven.

Ergänzend können Bodenraubmilben oder Nematoden diejenigen Entwicklungsstadien angreifen, die sich im Substrat befinden.

Nützling Einsatzort Besonders sinnvoll bei Anwendung
Neoseiulus cucumeris* Pflanze leichtem bis mittlerem Befall Tütchen in die Pflanze hängen
Amblyseius swirskii* Pflanze warmen Standorten Tütchen in die Pflanze hängen
Hypoaspis miles* Substrat ergänzender Bodenbehandlung auf der Erde verteilen
Steinernema feltiae* Substrat Thripsstadien im Boden mit dem Gießwasser ausbringen

Schnellentscheidungshilfe:
Für einen typischen frühen Thripsbefall an Zimmerpflanzen ist N. cucumeris ein unkomplizierter Einstieg. In dauerhaft warmen Räumen wird A. swirskii interessanter. Kommen die Thripse immer wieder, lohnt sich zusätzlich ein Blick ins Substrat.

Erst prüfen | Sind es wirklich Thripse?

Erst prüfen | Sind es wirklich Thripse?

Gelbe Blätter, braune Stellen oder schwaches Wachstum können viele Ursachen haben. Bevor man Nützlinge bestellt, sollte der Schädling deshalb möglichst eindeutig identifiziert sein.

Thripse sind schlanke Insekten und meist nur etwa ein bis zwei Millimeter lang. Typische Hinweise sind:

  • silbrig bis hell verfärbte Blattbereiche
  • kleine dunkle Kotpunkte
  • verformte oder geschädigte junge Blätter
  • sichtbare längliche Tierchen auf Blattunterseiten oder Trieben

Ein einfacher Test hilft bei der Suche. Am besten hältst du ein weißes Blatt Papier unter die Pflanze und klopfst vorsichtig gegen Blätter und Triebe. Auf dem hellen Untergrund lassen sich herunterfallende Thripse deutlich leichter erkennen.

Blaue Klebetafeln können zusätzlich beim Monitoring helfen. Sie fangen fliegende erwachsene Tiere und zeigen uns, ob weiterhin Thripse unterwegs sind. Als alleinige Bekämpfung reichen sie normalerweise nicht aus.

Warum Thripse so hartnäckig sind

Warum Thripse so hartnäckig sind

Der Lebenszyklus erklärt, warum Thripse manchmal trotz Behandlung wieder auftauchen.

Vereinfacht läuft die Entwicklung so ab:

Ei 1. Larvenstadium 2. Larvenstadium Präpuppe Puppe erwachsenes Tier

Die Eier werden häufig direkt in Pflanzengewebe abgelegt. Junge Larven leben und fressen auf der Pflanze. Spätere Entwicklungsstadien können sich bei wichtigen Thripsarten dagegen in geschützte Bereiche oder ins Substrat zurückziehen.

Genau hier liegt die Besonderheit der biologischen Bekämpfung!

Raubmilben wie N. cucumeris und A. swirskii fressen vor allem junge Thripslarven auf der Pflanze. Sie greifen damit einen wichtigen Teil des Lebenszyklus an, sind aber kein biologisches Sofort-Insektizid, das mit einer Anwendung alle Stadien beseitigt.

Deshalb funktionieren Raubmilben besonders gut, wenn wir früh reagieren, bevor aus wenigen Thripsen eine große Population geworden ist.

Neoseiulus cucumeris | Unkomplizierter Einstieg bei Zimmerpflanzen

Neoseiulus cucumeris | Unkomplizierter Einstieg bei Zimmerpflanzen

Wer nach Raubmilben gegen Thripse sucht, begegnet fast zwangsläufig Amblyseius cucumeris. Der heute gebräuchliche wissenschaftliche Name lautet Neoseiulus cucumeris. Die winzigen Raubmilben bewegen sich über Blätter und Triebe und suchen dort nach Beute.

bio-garten bietet N. cucumeris in zehn Tütchen an. Die Beutel funktionieren wie kleine Zuchtstationen. Darin befinden sich unterschiedliche Entwicklungsstadien der Raubmilben, die nach und nach herauswandern.

Nach Angaben des Anbieters werden über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen Tiere freigesetzt. Eine erneute Anwendung wird nach etwa vier Wochen empfohlen. Eine Packung reicht für ungefähr zehn kleine oder zwei bis drei große Pflanzen.

Hier geht es zu Neoseiulus cucumeris* bei bio-garten.

Wann ist N. cucumeris besonders passend?

Wir würden diese Art vor allem wählen, wenn

  • der Befall noch überschaubar ist,
  • mehrere Zimmerpflanzen behandelt werden sollen,
  • normale Raumtemperaturen herrschen,
  • und eine möglichst unkomplizierte Anwendung gewünscht ist.

Die Tütchen werden einfach geschützt in die Pflanze gehängt. Sie sollten nicht aufgeschnitten werden, denn die Raubmilben verlassen sie selbstständig.

Auch das Raumklima spielt eine Rolle. Entwicklung und Vermehrung der Tiere hängen unter anderem von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Sehr trockene Standorte direkt über einer Heizung sind daher ungünstig.

Amblyseius swirskii | Die wärmeliebende Alternative

Amblyseius swirskii | Die wärmeliebende Alternative

Amblyseius swirskii ist ebenfalls eine Raubmilbe, aber ein etwas breiter aufgestellter Generalist. Neben jungen Thripslarven frisst sie unter anderem bestimmte Stadien Weißer Fliegen und verschiedene Milben. Auch Pollen können ihr als zusätzliche Nahrungsquelle dienen.

Bei bio-garten befinden sich rund 2.500 Raubmilben in zehn Säckchen. Der Anbieter nennt mindestens 20 °C als Einsatztemperatur und einen optimalen Bereich von 25 bis 28 °C.

Hier geht es zu Amblyseius swirskii* bei bio-garten.

Wann würden wir A. swirskii wählen?

Vor allem bei dauerhaft warmen Standorten.

Das kann beispielsweise ein warmes Pflanzenzimmer, ein Wintergarten oder ein sehr warmer Wohnbereich sein. Auch wenn neben Thripsen gleichzeitig Weiße Fliegen auftreten, wird A. swirskii interessant.

Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass A. swirskii bei warmen Bedingungen junge Thripslarven effektiv erbeuten kann. In einer Studie bei 25 und 30 °C gehörte die Art zu den leistungsfähigen untersuchten Raubmilben gegenüber dem ersten Larvenstadium von Frankliniella occidentalis.

Bodenraubmilben gegen Thripsstadien im Substrat

Bodenraubmilben gegen Thripsstadien im Substrat

Hier kommen die von bio-garten als Hypoaspis miles angebotenen Bodenraubmilben ins Spiel. Im Handel wird dieser Name teilweise mit Stratiolaelaps scimitus gleichgesetzt. Taxonomisch gelten Stratiolaelaps miles und Stratiolaelaps scimitus heute jedoch als unterschiedliche Arten, weshalb wir hier die Bezeichnung des angebotenen Produkts verwenden.

Anders als N. cucumeris und A. swirskii lebt diese Bodenraubmilbe überwiegend auf und in der oberen Substratschicht. Dort frisst sie unter anderem Trauermückenlarven und bodenlebende Thripsstadien.

Damit ist sie keine Alternative zu den Raubmilben auf der Pflanze, sondern eine mögliche Ergänzung, wenn zusätzlich Entwicklungsstadien im Substrat erreicht werden sollen.

bio-garten bietet 5.000 Bodenraubmilben an. Für Zimmerpflanzen empfiehlt der Anbieter bei Töpfen unter zehn Litern ungefähr einen Esslöffel des Trägermaterials, bei größeren Gefäßen zwei Esslöffel. Die Temperatur sollte über 15 °C liegen.

Hier geht es zu Hypoaspis miles* bei bio-garten.

Nematoden gegen Thripse | Biologische Hilfe über das Gießwasser

Nematoden gegen Thripse | Biologische Hilfe über das Gießwasser

Eine weitere Möglichkeit für das Substrat sind Steinernema feltiae.

Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Fadenwürmer. Sie suchen geeignete Wirte auf, dringen in diese ein und geben symbiotische Bakterien ab. Dadurch wird der Wirt abgetötet und die Nematoden können sich vermehren.

Steinernema feltiae wird im biologischen Pflanzenschutz unter anderem gegen Trauermückenlarven und bestimmte Thripsstadien eingesetzt.

Die Anwendung ist bei Zimmerpflanzen unkompliziert. Die Nematoden werden in Wasser eingerührt und anschließend mit dem Gießwasser im Substrat verteilt.

bio-garten bietet mehrere Packungsgrößen an. Nach der Anwendung sollte die Erde etwa 14 Tage feucht gehalten werden. Der Anbieter nennt eine Mindest-Bodentemperatur von 12 °C und empfiehlt bei starkem Befall gegebenenfalls eine Wiederholung nach etwa zwei Wochen.

Hier geht es zu Steinernema feltiae* bei bio-garten.

Wer zusätzlich mit Trauermücken kämpft, hat hier einen praktischen Nebeneffekt, denn deren Larven gehören ebenfalls zu den Zielorganismen dieser Nematoden.

Die beste Strategie bei hartnäckigem Thripsbefall

Die beste Strategie bei hartnäckigem Thripsbefall

Bei einem frühen und überschaubaren Befall würden wir nicht sofort mehrere Nützlingsarten gleichzeitig einsetzen.

Ein sinnvoller Einstieg kann beispielsweise so aussehen:

1. Junge Thripslarven auf der Pflanze

N. cucumeris oder bei einem sehr warmen Standort A. swirskii einsetzen.

2. Entwicklung beobachten

Neue Schäden, sichtbare Thripse und Fänge auf Blautafeln über mehrere Wochen vergleichen.

3. Bei wiederkehrendem Befall das Substrat einbeziehen

Dann können Bodenraubmilben oder Steinernema feltiae helfen, zusätzliche Entwicklungsstadien zu erreichen.

Genau hier liegt für uns die Stärke biologischer Schädlingsbekämpfung. Wir versuchen nicht einfach, möglichst viele Mittel gleichzeitig einzusetzen, sondern nutzen gezielt unterschiedliche Schwachstellen im Lebenszyklus des Schädlings.

Raubmilben richtig anwenden | Darauf kommt es an

Raubmilben richtig anwenden | Darauf kommt es an

Nützlinge sind lebende Organismen. Ein paar Details entscheiden darüber, wie gut sie sich entwickeln können.

Tütchen nicht öffnen

Die Säckchen von N. cucumeris und A. swirskii sind kleine Zuchtsysteme. Die Tiere verlassen sie selbstständig über vorhandene Öffnungen.

Geschützt aufhängen

Die Tütchen sollten innerhalb der Pflanze hängen und möglichst nicht dauerhaft direkter Sonne oder starker Heizungsluft ausgesetzt sein.

Geduld einplanen

Raubmilben wirken nicht wie ein Kontaktinsektizid. Sie müssen sich verteilen, Beute finden und die Thripspopulation über mehrere Entwicklungszyklen reduzieren.

Neue Schäden beobachten

Alte silbrige Fraßstellen verschwinden nicht. Entscheidender ist, ob sich frische Schäden entwickeln.

Klebetafeln nur zum Monitoring verwenden

Blautafeln helfen festzustellen, ob erwachsene Thripse unterwegs sind. Die eigentliche Population lässt sich damit allein normalerweise nicht beseitigen.

Vorsicht mit Spritzmitteln vor dem Nützlingseinsatz

Ein häufiger Fehler ist, zunächst alles gründlich mit einem Insektizid zu behandeln und kurz danach Raubmilben einzusetzen.

Ein häufiger Fehler ist, zunächst alles gründlich mit einem Insektizid zu behandeln und kurz danach Raubmilben einzusetzen.

Viele Pflanzenschutzmittel können nicht nur Thripse, sondern auch deren biologische Gegenspieler schädigen. Das gilt insbesondere für breit wirkende und länger aktive Präparate.

Wer vorher gesprüht hat, sollte deshalb die Angaben zum eingesetzten Wirkstoff und zum gewünschten Nützling prüfen. Eine pauschale Wartezeit lässt sich nicht sinnvoll nennen, weil sich die Mittel stark unterscheiden.

Was tun bei extrem starkem Befall?

Was tun bei extrem starkem Thripse-Befall?

Nützlinge spielen ihre Stärken vor allem bei einem frühen bis moderaten Befall aus.

Ist eine Pflanze bereits massiv befallen, kann eine Raubmilbenpopulation den vorhandenen Schädlingsdruck möglicherweise nicht schnell genug reduzieren.

Dann empfiehlt sich:

  1. den Befall eindeutig bestimmen,
  2. sehr stark geschädigte Pflanzenteile gegebenenfalls entfernen,
  3. benachbarte Pflanzen kontrollieren,
  4. passende Nützlinge für Pflanze und gegebenenfalls Substrat einsetzen,
  5. die Anwendung im empfohlenen Abstand wiederholen,
  6. mehrere Wochen beobachten, ob neue Schäden zurückgehen.

Extrem stark befallene Einzelpflanzen sollten außerdem zumindest vorübergehend von anderen Pflanzen getrennt werden, sofern Standort und Pflanzenart das zulassen.

Helfen auch Florfliegenlarven gegen Thripse?

Helfen auch Florfliegenlarven gegen Thripse?

Florfliegenlarven können ebenfalls Thripse fressen. Sie sind allerdings wesentlich weniger spezialisiert und ernähren sich auch von Blattläusen, Wollläusen und anderen kleinen Schädlingen.

Genau das kann ein Vorteil sein, wenn in einer größeren Pflanzensammlung mehrere Schädlingsarten gleichzeitig auftreten.

Bei einem klar identifizierten Thripsproblem würden wir dennoch zunächst eine passende Raubmilbe bevorzugen und Florfliegen eher als zusätzliche Option betrachten.

bio-garten bietet eine Packung mit etwa 350 bis 500 Florfliegenlarven an, die sich laut Anbieter für ungefähr vier große oder acht kleinere Pflanzen eignet.

Hier geht es zu den Florfliegenlarven* bei bio-garten.

Warum Nützlinge auch aus Nachhaltigkeitssicht interessant sind

Warum Nützlinge auch aus Nachhaltigkeitssicht interessant sind

Uns gefällt an biologischer Schädlingsbekämpfung vor allem der grundlegende Ansatz: Statt ein möglichst breit wirkendes Mittel einzusetzen, nutzt man bestehende ökologische Beziehungen zwischen Arten. Ein gezielt eingesetzter Nützling soll den problematischen Schädling reduzieren, während andere Organismen möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Dadurch können Nützlinge helfen, den Einsatz konventioneller Insektizide zu vermeiden oder zu reduzieren.

Komplett ohne ökologische Auswirkungen ist die Methode trotzdem nicht. Nützlinge müssen gezüchtet, verpackt und schnell transportiert werden. Manche Arten sind außerdem Generalisten und ernähren sich nicht ausschließlich vom gewünschten Schädling.

Bei einer gezielten Anwendung an Zimmerpflanzen überzeugt das Prinzip dennoch.


Häufige Fragen zu Raubmilben gegen Thripse

Können Raubmilben Thripse vollständig beseitigen?

Raubmilben können die Population stark reduzieren, eine vollständige Beseitigung lässt sich aber nicht garantieren. N. cucumeris und A. swirskii fressen vor allem junge Thripslarven. Andere Entwicklungsstadien werden dadurch nicht im gleichen Maß erfasst.

Wie lange wirken Raubmilben gegen Thripse?

Das hängt von Art, Produktform und Umweltbedingungen ab. Bei den N. cucumeris-Tütchen von bio-garten werden laut Anbieter über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen Raubmilben freigesetzt. Eine erneute Anwendung wird bereits nach etwa vier Wochen empfohlen.

Raubmilben oder Nematoden gegen Thripse?

Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Raubmilben wie N. cucumeris und A. swirskii jagen junge Thripslarven auf der Pflanze.. Steinernema-feltiae-Nematoden werden über das Gießwasser ausgebracht und wirken im Substrat. Bei hartnäckigem Befall können sich beide Strategien deshalb ergänzen.

Sind Raubmilben für Menschen oder Haustiere gefährlich?

Die für den biologischen Pflanzenschutz eingesetzten Raubmilben sind winzig und auf andere kleine Gliederfüßer als Beute spezialisiert. Sie stechen oder beißen Menschen nicht und befallen auch keine Haustiere.

Warum sehe ich nach dem Einsatz noch Thripse?

Das ist zunächst kein Zeichen dafür, dass die Behandlung gescheitert ist. Eier können weiterhin im Pflanzengewebe liegen und weitere Entwicklungsstadien vorhanden sein. Entscheidend ist deshalb die Entwicklung über mehrere Wochen und vor allem, ob neue Pflanzenschäden und die Zahl der Thripse zurückgehen.


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