Wir lieben Avocados!
Schon klar, mit dieser Liebe sind wir nicht allein. Hype hin oder her, wir lieben Avocados und könnten (was wir nicht tun) sie fast täglich essen – auf knusprigem Brot, als cremige Guacamole, als Topping auf Salat oder als Hauptbestandteil einer superleckeren veganen Mousse au Chocolat (siehe Rezept unten).
Klar ist aber auch, dass Avocados kein nachhaltiges Lebensmittel sind: Sie haben eine lange Reise hinter sich, verbrauchen viel Wasser im Anbau und sind deshalb eigentlich nichts, was man immerzu konsumieren sollte.
Genau deswegen steht für uns fest: Wenn wir uns so einmal in der Woche/jede zwei Wochen eine Avocado gönnen, dann sollte sie auch wirklich genießbar sein und nicht im Müll landen, weil sie zu hart oder schon verdorben ist.
Inhaltsverzeichnis
Mein Problem mit Avocados (bis vor Kurzem)
Leider erleben wir es trotz penibler Untersuchung im Supermarkt immer wieder, dass sich die Avocado zu Hause als Niete entpuppt. Entweder reift sie einfach gar nicht nach oder beim Aufschneiden ist sie übersäht mit matschigen Stellen, die ein Drumherumschneiden quasi unmöglich machen.
Also sind leider regelmäßig ganze, halbe, drittel Avocados im Biomüll gelandet (–> Tipps für weniger Lebensmittelverschwendung). Frustrierend in mehrerlei Hinsicht: Das cremige Grün fehlt auf dem Körnerbrötchen, Geld für nix verschleudert und es ist natürlich eine blöde Ressourcenverschwendung, die endlich ein Ende haben musste.
Die Lösung: The Avocado Sock
Wir haben eine Lösung gefunden, keine 100%ige, aber mit der Socke können wir fast jede Avocado retten. Aber von vorn:
Vor ein paar Monaten sind wir auf den Avocado Sock* gestoßen. Klingt erstmal ulkig, eine kleine Socke nur für Avocados. Aber die Idee dahinter ist genial(einfach): Die Socke besteht aus 100 % natürlicher Wolle, speichert also Wärme und beschleunigt so den Reifeprozess.
Also ausprobiert: Avocado rein in den Sock, auf die Küchenzeile gelegt und nach zwei Tagen war sie supercremig! Seitdem haben wir wirklich nur noch ganz wenige Fruchtstellen mal wegschneiden müssen.
Und ja, vielleicht ginge es auch mit einem anderen Accessoire aus Wolle, aber die Socke passt einfach perfekt, sieht hübsch aus, funktioniert zuverlässig.
Bestes Rezept für vegane Mousse au Chocolat mit Avocado
Damit deine Avocados auch gebührend zum Einsatz kommen, hier unser liebstes Rezept für eine Mousse au Chocolat ohne Eier & Co. Die Zubereitung ist easy, geht ganz fix und die Creme kam bisher überall gut an.
Zutaten (für 4 Portionen)
🥑 2 reife Avocados (mittelgroß)
🥑 100 g Zartbitterschokolade (vegan, mindestens 70 % Kakao)
🥑 3 EL ungesüßtes Kakaopulver
🥑 3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft (nach Geschmack auch mehr)
🥑 1 TL Vanilleextrakt
🥑 1 Prise Salz
🥑 optional: frische Beeren, gehackte Mandeln, Pilinüsse o. ä. zum Garnieren
Zubereitung
- Schokolade schmelzen | Die Zartbitterschokolade im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und etwas abkühlen lassen.
- Avocados vorbereiten | Avocados halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen.
- Alles pürieren | Avocado, geschmolzene Schokolade, Kakaopulver, Ahornsirup, Vanille und Salz in einen Mixer geben. So lange mixen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
- Abschmecken | Probieren. Wenn du es süßer magst, einfach noch etwas Sirup hinzufügen.
- Kühlen | Die Mousse in vier Gläser oder Schälchen füllen und mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
- Servieren | Nach Lust und Laune garnieren.
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